Nicole Meier

Alumni des Monats Oktober 2019

Projektmanagement UBS Europe Domestic Team

Change als Passion – angefangen vor 20 Jahren als Projektmanagement Office hin zur Projektleitung von regulatorischen Projekten und Bankenplattform Set-ups in Europa. Unvergessliche fünf Jahre in Luxembourg verbracht, holländisch gelernt und heute als Teamleiterin des Change-the-bank Projektteams in Frankfurt im Einsatz. Mein Motto: „be the best version of yourself“.

Frage 1: Hallo Frau Meier. Vielen Dank für Ihre Zeit. Mit welchen Gedanken blicken Sie auf die Zeit in St. Gallen zurück?

Es huscht mir als erstes ein Lächeln übers Gesicht. Es war eine fantastische aber auch intensive Zeit, voller neuer Eindrücke und interessanten Begegnungen.

Frage 2: Sie sind seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen bei der UBS tätig. Welche Fragen und Themen in Ihrem Berufsalltag haben Sie dazu bewogen sich für das Programm zu bewerben?

Wie die Zeit doch vergeht! Aus diesem Grund war es mir auch wichtig, diese Gelegenheit wahrzunehmen und meinen Arbeitsalltag zu erweitern um neue Blickwinkel zu erlangen, mich mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen auszutauschen und neue Impulse zu gestalten.

Frage 3: Viele Absolventen schätzen den Lehrgang aufgrund seiner Praxisnähe. Welche Werkzeuge konnten Sie nach Abschluss in Ihren Berufsalltag integrieren?

Mein Bewusstsein betreffend Empathie, Echtheit und Wertschätzung. Zudem die Signale früher zu erkennen um eine anbahnende Krise abzuschätzen und die entsprechende Kommunikationsstrategie anzuwenden.

Frage 4: Viele Unternehmen setzen heute auf neue Formen der Zusammenarbeit. Können Sie uns etwas dazu erzählen, inwiefern sich die Kultur für Sie in den letzten Jahren verändert hat?

Das „Schwarmkonzept“ veranschaulicht wie wichtig das Team, aber auch die einzelne Person als Individuum ist, um den ganzheitlichen Erfolg zu erreichen. Passend dazu das Zitat von William Ross Ashby "Nur Vielfalt kann Komplexität absorbieren" was die heutige Firmenkultur auch wiederspiegelt.

Frage 5: Welche Impulse zum Thema Führung und Kultur konnten Sie aus den Tagen mit Prof. Jenewein mitnehmen?

Einer der vielen Impulse erfasst das folgende Zitat sehr passend: „Wenn du es eilig hast, geh alleine, wenn du was Grosses erreichen möchtest, geh zusammen“.

Zudem die bewusste Auseinandersetzung mit der transformationale Führung betreffend Identifikation, Inspiration, intellektueller Stimulation und der individuellen Behandlung.
Auch der Impuls, die Wichtigkeit des "Warums" ins Zentrum zu stellen, um das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und mutiger und entscheidungsfreudiger vorzugehen („Rubikon“ Effekt).

Frage 6: Im Zuge der Digitalisierung hat sich der Wettbewerb innerhalb der Bankenbranche zunehmend verstärkt. Welche Massnahmen ergreift die UBS heute, um dem digitalen Wandel erfolgreich zu begegnen?

Unser globales digitales Team arbeitet Regionen übergreifend an Lösungen für unsere Kunden aber auch für unsere Kundenberater für eine „state-of-the-art“ Kundeninteraktion und zukunftsorientiertes Angebot an digitalen Kanälen.

Ich selber benutze unsere e-Banking Applikation auf täglicher Basis und schätze die intuitive Handhabung und den Zugriff zu jeder Tageszeit, egal wo ich gerade bin. Es ermöglicht mir, vor allem auch auf Reisen und bei Wartezeiten, effizient meine Geschäfte zu erledigen.

Frage 7: Viele Führungskräfte sehen die Digitalisierung als grosse Herausforderung. Welche Tools und Konzepte haben Sie im Lehrgang an die Hand bekommen, um dieses Thema für sich als Chance zu sehen?

Im Modul Führung im Wandel hat es Prof. Dr. Wolfgang Jenewein für mich bildlich dargestellt, es gilt auf den "Zehenspitzen zu bleiben" um offen, agil und dynamisch zu reagieren. Spannend war auch der Beitrag von Rolf Schumann (Praxisexperte) zur Digitalisierung als Grundlage aller Unternehmen.

Frage 8: In jedem Jahrgang wird darauf geachtet, dass die Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen kommen. Wie hilfreich war für Sie der Austausch mit Führungskräften, welche nicht aus dem Banking kamen?

Einer meiner Beweggründe am Lehrgang teilzunehmen war, um neue Einblicke in verschiedene Branchenansätze aber auch deren Herausforderungen zu erhalten. Unvergesslich war auch der Abend, wo wir eine Unternehmensführung der Derungs Licht AG durch Andreas Schenkenbach geniessen durften.

Frage 9: Welche Themen aus dem Studiengang würden Sie gerne noch weiter vertiefen?

Die Module „Führung im Wandel“ aber auch „soziale Kompetenz“ und „Krisenkommunikation“.

Frage 10: Vor welcher Herausforderung stehen Sie aktuell?

Es geht auf das Jahresende zu und viele Projekte werden in den nächsten drei Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Zudem ist die Planungsphase 2020 voll im Gange. Es wird also nicht langweilig und es gilt die Herausforderungen mit der nötigen Energie, positivem Spirit aber auch mit einer Prise Humor anzupacken.

Vielen Dank für die Einblicke, Frau Meier!

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