Persönliches Info-Gespräch

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zum Studiengang Change & Innovation Management an der Universität St. Gallen in einem persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

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Reto Rutz

Alumni des Monats Januar 2021

Partner und Geschäftsführer valantic CEC Schweiz AG

Mich als Mensch hat vor allem auch die Zeit bei der Firma SFS geprägt. Diese Firma lebt und pflegt eine Kultur und entsprechende Werte, die einzigartig sind. Ich bezeichne mich somit als unternehmerisch geprägt aber auch strategisch orientiert. Mein Fokus liegt seit über 20 Jahren im Bereich B2B-Sales & -Marketing sowie Business- und Organisationsentwicklung. Ich hatte das Glück bei der SFS (>10 J.) und jetzt auch bei der valantiv (>7 J.) immer mit tollen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen.

Frage 1: Guten Tag Herr Rutz. Vielen Dank für Ihre Zeit. Die Corona Pandemie dauert nun bereits 1 Jahr. Was haben Sie in dieser Zeit über sich gelernt?

Zum einen, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Die Welt ist «kleiner» geworden und wir sind in unserem Tun stark eingeschränkt worden. Umso wichtiger ist es, persönliche Freiheit und Abwechslung zu leben. Überraschend, fast schon erschreckend, finde ich die Entwicklung im Umgang mit anderen Meinungen. Ich nehme vor allen in den Kommentaren in den Medien zunehmende Intoleranz und Vor-Verurteilungen ohne anständigen und respektvollen Diskurs wahr. Persönliche Gespräche mit echtem Augenkontakt fehlen. Darauf freue ich mich wieder.

Frage 2: Sie haben den Studiengang vor kurzem erfolgreich abgeschlossen. Können Sie uns dazu ein paar Eindrücke geben?

Den Studiengang erlebte ich zweigeteilt. 3 von 4 Modulen fanden noch vor der aktuellen Corona-Situation statt. Erst jetzt merkt man, wie unbeschwert Alles war. Highlights sind natürlich die persönlichen Gespräche und Events – aber auch Kaffee-Pausen oder gemeinsame Mittagessen. Es bleiben auch die Referentinnen und Referenten, welche einen Unterschied gemacht haben (als Typen oder auch inhaltlich). Und das Beste fand ich jeweils die Fallgeber-Beispiele: Gruppenarbeiten, wo jemand eine Situation beschreibt, die die Kollegen versuchen mit Tipps zu lösen – einfach genialer Mehrwert, der da jeweils entstanden ist. Auch online hat das im vierten Modul sehr gut funktioniert. Wir hatten einen kreativen Studiengangsleiter.

Frage 3: Als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens hatten Sie sicherlich bereits diverse Berührungspunkte mit den Themen Change und Innovation. Warum haben Sie sich dennoch für den Studiengang beworben?

Der Grund war schlussendlich eine persönliche Empfehlung, warum ich mich für diesen Studiengang entschieden habe. Eine super Entscheidung, welche ich gerne teile. Die Inhalte sind aktuell und der Mehrwert entsteht im persönlichen Austausch. In der Beratung ist es wichtig, dass man beim und für den Kunden einen Unterschied macht. Mit veralteten Methoden ginge das heute nicht mehr.

Frage 4: Ihre Firma ist im Bereich E-Business und digitale Prozesslösungen angesiedelt. Welche Veränderungen merken Sie aufgrund der Pandemie bei Ihren Kunden?

Kunden, Firmen und Menschen agieren sehr unterschiedlich. Die Besten sind die, die kreativ werden und neue Möglichkeiten denken. Geschwindigkeit ist ein Schlüsselfaktor geworden. Wir konnten einige tolle Erfolge mit vielen lässigen Feedbacks feiern. Gerade in dieser Zeit empfehle ich pragmatisches, aber doch konzeptionell gestütztes Unternehmertum. Schnelle Wege und strukturiertes Vorgehen erhöhen die Erfolgschancen. Mit unseren Methoden helfen wir den Überblick zu wahren und relevante Prioritäten zu setzen.

Frage 5: Wie kann die Corona-Pandemie die dringend erforderliche Digitalisierung im DACH-Raum nachhaltig vorantreiben?

Wie Sie auch wissen, hat die Pandemie Dinge möglich gemacht, die vorher teilweise als unmöglich negiert wurden. Oft sollte sich somit ganz einfach die Einstellung und die Haltung ändern. Ich empfehle den Mut zu haben, Dinge und Prozesse neu zu denken. Den Unterschied wird noch lange Zeit ein Mensch machen, der die Entscheidung für sich fällt, aktiv zu werden.

Frage 6: Zudem gewinnen remotes Arbeiten und New-Work-Themen zwangsläufig an Bedeutung. Wie begegnen Sie diesen als Geschäftsführer in Ihrem Unternehmen?

In unserer Branche fiel uns die Umstellung im März letzten Jahres nicht schwer. Es war von einem Tag auf den anderen möglich. Sogar unsere Buchhaltung wie auch unser Personalbereich wurde bereits vor Jahren mobil arbeitsfähig gemacht. In der Interkation untereinander und mit den Kunden brauchte es wiederum kreativere Lösungen, welche die Zusammenarbeit ermöglichen. Der soziale Austausch ist genauso wichtig. Auch dafür haben wir Alternativen in kleineren, aber auch grösseren Gruppen gefunden.

Frage 7: Ein wesentlicher Bestandteil des Lehrgangs ist der Austausch zwischen den Studierenden. Können Sie uns etwas zum Teilnehmerfeld innerhalb Ihres Jahrgangs erzählen?

Mir kommen gerade viele tolle Erinnerungen, Gespräche, Personen und Events in den Sinn. Aber nachhaltig prägt mich aktuell ein Austausch mit einem guten Kollegen. Mit ihm bin ich jetzt schon seit mehr als einem Jahr, alle paar Wochen, persönlich und geschäftlich im Austausch. Damit hatte ich nicht gerechnet – das ist definitiv ein toller Gewinn.

Frage 8: Neben dem fachlichen Input ist für viele Teilnehmer der Studiengang vor allem auch eine persönliche Weiterentwicklung. Wie war das für Sie?

In dem Modul Mastering the Challenging VUCA-World geht man dem eigenen Werte-Kompass auf den Grund. Für mich war das eine tolle Erfahrung, sich bewusst mit den Themen „Werte“ auseinander zu setzen. Gerade in der heutigen Zeit sind Werte meiner Meinung nach wichtiger denn je. Es unterscheidet uns. Beispiel „Fairness“, in diesem Wert kann man aktuell so viel hineingeben. Meine drei ganz persönlichen Werte waren schon immer und werden auch bleiben: Respekt, Wertschätzung und Dankbarkeit. Dafür setze ich mich ein und dafür stehe ich auch ein.

Frage 10: Welches Ziel haben Sie sich für 2021 vorgenommen?

«Love it, change it or leave it» – in Korrelation mit meinen Werten ist das kein Ziel sondern eine Lebenseinstellung – die ändert sich auch nicht jedes Jahr.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rutz!

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