Karin Hofmann

Karin Hofmann

Geschäftsleiterin Wohnenbern

"Es ist erschreckend, wie viele Menschen im Leben Erfahrungen mit toxischen Führungskräften machen. Ich bin sicher, dass der Lehrgang und der Austausch in der Gruppe sich positiv auf die Führungsqualitäten der Teilnehmenden auswirken wird."

5 Min. Lesezeit
Nach dem Studium der Sozialarbeit arbeitete ich während 13 Jahren als Delegierte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Ländern wie dem Irak, Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Kongo, Liberia und einigen mehr. Seit 2018 bin ich als Geschäftsleiterin von Wohnenbern tätig, einem gemeinnützigen Verein, der in der Stadt Bern Wohnraum und Wohnbegleitung für rund 160 Menschen anbietet, die von Obdachlosigkeit bedroht oder betroffen sind. Zusätzlich bin ich Autorin des Buches «In jeder Hölle ein Stück Himmel – 13 Jahre in Kriegs- und Krisengebieten» und lebe mit meiner zehnjährigen Tochter in Bern.
Liebe Karin, vielen Dank für deine Zeit! Du arbeitest als Qualitätsmanagerin. Was hat dich dazu bewogen, den Studiengang Change & Innovation Management zu absolvieren?
Als Qualitätsmanagerin war ich oft mit Verbesserungsprozessen beschäftigt, aber die Umsetzung scheiterte häufig am Widerstand der Mitarbeiter. Ich wollte verstehen, wie ich Veränderungen erfolgreicher gestalten kann.
Qualitätsmanagement und Change Management haben viele Berührungspunkte. Wie siehst du den Zusammenhang?
Der Studiengang hat mir gezeigt, dass Qualitätsmanagement und Change Management perfekt zusammenpassen. Beide zielen darauf ab, Organisationen besser zu machen. Der Unterschied liegt in der Herangehensweise – Change Management fokussiert stärker auf die Menschen.
Welche Herausforderungen begegnest du am häufigsten bei Qualitätsverbesserungen?
Die größte Herausforderung ist oft, dass Qualitätsverbesserungen als zusätzliche Belastung gesehen werden. Hier helfen mir die Tools aus dem Studium, um zu zeigen, dass Qualität die Arbeit erleichtert, nicht erschwert.
Innovation im Qualitätsmanagement ist wichtig. Welche neuen Ansätze hast du entwickelt?
Ich habe agile Methoden in das Qualitätsmanagement integriert und setze stärker auf partizipative Ansätze. Die Mitarbeiter werden nicht nur über Qualitätsstandards informiert, sondern entwickeln sie aktiv mit.
Der interdisziplinäre Austausch bringt verschiedene Perspektiven zusammen. Was hast du für deine Qualitätsarbeit mitgenommen?
Besonders wertvoll war zu sehen, wie andere Bereiche mit Verbesserungen umgehen. Das hat mir geholfen, meine Qualitätsansätze zu erweitern und kundenorientierter zu denken.
Welche konkreten Methoden aus dem Studium wendest du in deiner Qualitätsarbeit an?
Ich nutze regelmäßig Stakeholder-Analysen, um zu verstehen, wer von Qualitätsverbesserungen betroffen ist. Außerdem setze ich auf strukturierte Kommunikation und verschiedene Feedback-Formate.
Widerstand gegen Qualitätsmaßnahmen ist bekannt. Wie gehst du damit um?
Ich habe gelernt, dass Widerstand oft aus mangelndem Verständnis für den Nutzen entsteht. Deshalb erkläre ich nicht nur das Was, sondern auch das Warum und beziehe die Mitarbeiter in die Entwicklung von Lösungen ein.
Was würdest du anderen Qualitätsmanagern raten, die sich für den Studiengang interessieren?
Der Studiengang erweitert das Verständnis für die menschliche Seite von Qualitätsverbesserungen enorm. Man lernt, dass die beste Qualitätsstrategie nutzlos ist, wenn die Menschen sie nicht mittragen. Das macht einen zu einem effektiveren Qualitätsmanager.
Welche persönlichen Entwicklungen hast du während des Studiums durchgemacht?
Ich bin geduldiger und empathischer geworden. Der Studiengang hat mir gezeigt, dass nachhaltige Qualitätsverbesserungen Zeit brauchen und dass es wichtig ist, alle Beteiligten mitzunehmen.
Welche Ziele verfolgst du für die Zukunft im Qualitätsmanagement?
Ich möchte Qualitätsmanagement noch stärker als kulturellen Wandel verstehen und gestalten. Mein Ziel ist es, eine Qualitätskultur zu schaffen, in der kontinuierliche Verbesserung natürlicher Bestandteil der täglichen Arbeit ist.
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